Aus der aktuellen Ausgabe Juli/September:

Unser Autor Moritz Althaus stellt Ihnen dieses spannende Fluggebiet vor:
Schwäbische Alb, Oberpfalz, Thüringer Wald. Die meisten Segelflieger werden schon einmal von den Rennstrecken des Süden und Südostens Deutschlands gehört haben. Schnelle Linien bauen sich oft auch im Schwarzwald oder über der Heide auf. Aber nicht überall in Deutschlands wird die Streckenführung orographisch so gut unterstützt. Eifel und Sauerland sind zwar flächenmäßig so groß, dass man davon sprechen kann, in ihnen zu fliegen, geben oftmals aber keine klare Linie vor. Mittelgebirge wie Vogelsberg, Pfälzer Wald, Rhön und Odenwald werden eher überquert, als dass man lange Schenkel in ihnen fliegt. Wo lässt sich der Hunsrück einordnen?
Zusammen mit dem Taunus bildet er eine fast 180 Kilometer langgezogene Linie, die einen von der deutsch-französischen Grenze bis in die Wetterau führt. Kaum ein anderes Mittelgebirge in Deutschland, dass sich so schmal und zielgerichtet durch die Landschaft zieht. Dabei erheben sich seine durchgehend bewaldeten, oft mit Windrädern geschmückten Hauptkämme meist um die 200 Meter aus den umliegenden Hochebenen. Zudem fällt der Grad beiderseits meist relativ steil ab. Dies führt, zusammen mit der landwirtschaftlichen Nutzung der angrenzenden Hochebenen zu einer angenehmen Außenlandesituation. Bereits mit wenigen hundert Metern Arbeitshöhe ist es so möglich, den tragenden Linien über den Kämmen zu folgen. Bei einer Basis von 1500 Metern MSL hat man bereits mehr als genug Luft zu den 600 bis 700 Meter hohen Erhebungen unter einem.
Auch bei labilerem Wetter und Gewitterneigung bringt der schmale Grad Vorteile mit sich. Meist tritt bereits wenige Kilometer abseits des Kammes eine Wetterberuhigung ein, sodass man oft die Ränder von Schauerlinien nutzen kann, ohne Angst haben zu müssen, bei einer Wetterverschlechterung eingeschlossen zu werden……
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