ASG 32 El mit Elektroantrieb fliegt

ASG_32_ElDer 20m-Doppelsitzer ASG 32 El mit Hilfsmotor ist das erste Flugzeug von Alexander Schleicher, das mit einem Elektroantrieb ausgerüstet ist. Nach ausgiebigen Testläufen am Boden wurde jetzt mit Spannung erwartet, ob sich auch in der Luft die rechnerischen Leistungsdaten bestätigen. Angepeilt waren 20 Minuten Laufzeit unter Volllast. Zusammen mit einem Steigen von 1,3 m/s ergibt das im Sägezahnflug eine Reichweite von 100 km – doppelsitzig besetzt. Hier geht’s zum Video des Erstfluges.

Elegant, leicht, umweltfreundlich und anspruchsvoll

Segelfliegen_SRFDie Piloten lassen uns an ihren faszinierenden Erlebnissen teilhaben und nehmen uns mit, in eine Welt hoch oben am Himmel voller Eleganz, Weite und Aerodynamik. Wir beleuchten in der Flugwerft des bekanntesten deutschen Segelflugpiloten den modernen Segelflugbau und erklären dessen Vorreiterrolle für den Motorflugzeugbau. So stammt deren Leichtbauweise aus dem Segelflugzeugbau. Sie hält nun Einzug in den Passagier- und Militärflugzeugbau sowie in die Autoindustrie. Denn weniger Gewicht bedeutet gleichzeitig weniger Energieverbrauch. Die von den Segelflugzeugen stammenden Winglets – «Flügelchen» am Ende der Tragflächen – reduzieren den Strömungswiderstand und senken so den Treibstoffverbrauch. Rasante Kunstflüge und historisch einmalige Aufnahmen von den Pionieren der Fliegerei runden die Reportage ab. Zum Programmhinweis des Schweizer Fernsehens SRF.

Beten, zaubern, staunen – und kaum fliegen

Herborn_FlugtagNur ein einziges Mal hat beim Tag der offenen Tür beim Luftsportverein Hörbach wegen des Regenwetters am Sonntag ein Segelflugzeug starten können. Dafür konnten die Flugbegeisterten mit dem „Falke“, einem zweisitzigen Reisemotorsegler, zum Tanz um die Regenwolken starten. Da der „Falke“ ohne großen Aufwand schnell abheben kann, nutzten viele große und kleine Besucher – darunter auch eine Kinder-Geburtstagsfeier – die Chance, die schöne Umgebung von Hörbach aus der Luft zu betrachten. Für viele waren es die allerersten Flugerlebnisse, die sie direkt über ihrer Heimat machen durften. Die strahlenden Gesichter der Kinder bei der Landung ließen keinen Zweifel daran, dass sie dieses Erlebnis in guter Erinnerung behalten werden. Wer am Boden bleiben wollte, erfuhr am Infostand, warum Fliegen ohne Motor kein Hexenwerk ist. In der Halle konnten die Gäste derweil nicht nur die Segelflugzeuge genauer begutachten, sondern auch bewundern, wie platzsparend eingeparkt werden muss, damit möglichst viele Flugzeuge in solch einer Halle untergebracht werden können. Mehr Informationen im online-Beitrag von Mittelhessen.de.

Segelflieger kontra Industrie

Zwickau_FlugplatzZwickau. Die AfD macht aus ihrer Meinung keinen Hehl. Sie wirbt in großen Anzeigen für eine Umwandlung des Zwickauer Verkehrs-Landeplatzes in ein Gewerbegebiet. Sie will 173 Segelflieger gegen 2000 künftige Arbeitsplätze aufwiegen. Woher die Zahl der neuen Jobs kommt, wird nicht verraten. Morgen soll der Stadtrat über die Verlängerung des Pachtvertrages mit dem Aero-Club entscheiden. Knackpunkt ist die Vertragsdauer von 25 Jahren, die der Verein braucht, um Fördermittel für den Neubau seiner Werkstatt beantragen zu können. Mehr Informationen im online-Beitrag der Freien Presse.

Sonnenwendfliegen in Borkhausen

sonnwendfliegenTrotz des schlechten Wetters legen die Piloten 60 Starts hin. Am Flugplatz Borkhausen gibt es zahlreiche Beschäftigungs-Möglichkeiten. Vom Sonnenaufgang um 5.01 Uhr bis zum Anbruch der Dunkelheit gingen die Mitglieder der Luftsportgemeinschaft (LSG) mit einem von fünf vereinseigenen Segelflugzeugen und zwei Motorseglern am Flugplatz Borkhausen in die Luft. Aufgrund von auftretenden Regenschauern konnten die Piloten allerdings nicht durchgängig fliegen. „Wir hatten bei dieser Veranstaltung schon mal bis zu 130 Starts, heute spielt uns das Wetter leider nicht in die Karten“, so Albert.
Das Sonnenwendfliegen richtet die Luftsportgemeinschaft bereits seit mehr als 30 Jahren aus. Einschüchtern ließen sich die Piloten von den dunklen Wolken nicht, hatten sie doch am Boden ebenfalls einige Beschäftigungsmöglichkeiten für Luftsportinteressierte vorbereitet. Mehr Informationen im online-Beitrag der Lippischen Zeitung.

Umsonst geackert, aber viel gelernt

umsonst_geackertEs gibt aber noch einen anderen Aspekt und der ist in meinem Fall viel entscheidender: Eine Außenlandung kostet Zeit, viel Zeit. Und die muss man erstmal haben. Wer außenlandet, braucht nämlich einen sogenannten Rückholer. Einen selbstlosen Fliegerkollegen, der sich den Anhänger für den Flieger schnappt, ihn ankoppelt und zum Acker kommt, auf dem man gelandet ist. Das kann manchmal dauern – gerade wenn er selber an dem Tag noch fliegt, oder man weiter vom Flugplatz weg in unwegsamem Gelände gelandet ist. Etliche Rückholaktionen enden erst spät in der Nacht. Man sollte also, wenn man auf Überlandflug geht, am Abend lieber keinen wichtigen Termin haben. Mehr Informationen im Spiegel-online-Blog von Michail Hengstenberg.

In die Nationalmannschaft geflogen

in die nationalmannschaftSandra Malzacher vom SFC Riedelbach hat sich beim Hockenheimwettbewerb einen Platz in der Segelflug- Damen-Nationalmannschaft erflogen. Insgesamt nahmen 69 Piloten und Pilotinnen an diesem Wettbewerb teil. Eingeteilt in drei Klassen wurde die deutsche Meisterschaft der Damen in Kombination mit einer Qualifikationsmeisterschaft durchgeführt. Ziel war es, je nach Wetterlage, die ausgeschriebenen Aufgaben möglichst schnell zu absolvieren und wieder am Startflugplatz zu landen. Bei Strecken von 150 bis 430 Kilometer mussten die Teilnehmer ihr fliegerisches Geschick beweisen. Bei neun möglichen Wertungstagen konnte an sechs Tagen eine gültige Wertung erflogen werden. Sandra Malzacher schaffte es gleich zwei Mal, in der Damen- Tageswertung ganz oben auf dem Treppchen zu stehen und konnte sich somit am Ende einen dritten Platz in der Damen-Gesamtwertung sichern. Damit hat sie sich erneut für die Damennationalmannschaft qualifiziert und darf im nächsten Jahr im Mai an der Weltmeisterschaft in Tschechien teilnehmen. Mehr Information im online-Beitrag des Usinger Anzeigers.

Schnupperkurs bei der LSG Breitscheud

SchnupperkursZwischen 13 und 53 Jahren war der Fliegernachwuchs alt, der der Einladung der Luftsportgruppe Breitscheid gefolgt war, um in die faszinierende Welt des Segelfliegens hineinzuschnuppern. Dabei ging es nicht nur um die Theorie, sondern auch um die praktische Erfahrung. Die „Schnupperkurse“ sind eine feste Größe im Jahresprogramm der Westerwälder Piloten. Zumal sich so auch die Möglichkeit bietet, neue Mitglieder zu gewinnen und für diese anspruchsvolle Variante des Flugsports zu begeistern.  Mehr Informationen im online-Beitrag der Dill-Post.

Segelflieger schaffen seltenes Meisterstück

1000 km Boberg„Was mache ich da eigentlich?“ Ganz am Ende schoss Jan Umlauf (46) diese Frage durch den Kopf, als er und sein Aero-Club-Vereinskollege Sebastian Huhmann (38) in ihren beiden Segelflugzeugen nur noch 450 Meter hoch über dem brandenburgischen Perleberg flogen und die Thermik zunehmend zu wünschen übrig ließ. Würden sie es zurück nach Boberg schaffen – oder bald auf einem Acker aufsetzen müssen? Dann wäre alle Mühe vergebens gewesen … Doch alles ging gut: Gegen 20.30 Uhr landeten beide Piloten auf dem Segelflugplatz Boberg. Sie hatten damit ein Meisterstück vollbracht – eine 1000-Kilometer-Reise im Segelflieger der 18-Meter-Klasse in einer Dreiecksdistanz. „Das ist zum ersten Mal von Boberg aus gelungen“, sagt Jan Umlauf nicht ohne Stolz. Mehr Informationen im online-Beitrag der Bergedorfer Zeitung.

Birrfeld: „weniger als einen halben Meter“

Birrfeld_RollabstandIm erwähnten Beispiel geht es darum, dass die Rollwegbreite zu den Abstellplätzen sowie die Abstände zwischen den stationierten Flugzeugen grösser werden sollen. Matthias Jauslin: «Bei diesen geforderten Anpassungen geht es um weniger als einen halben Meter.» Auf die Frage der Abstellorganisation auf dem Flugplatz Birrfeld geht der Bundesrat indes nicht ein, weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt, in welchem noch keine Verfügung des Bazl vorliegt. Der FDP-Politiker ist mit der Antwort des Bundesrats auf seine Anfrage «überhaupt nicht zufrieden». Er sei deshalb am Vorbereiten einer Interpellation, die er bis zum Ende der laufenden Sommersession zu diesem Thema einreichen will. Ihm gehe es vor allem darum, die Bürokratie für kleine Regionalflugplätze in Schach zu halten. Der Aufwand für Abklärungen von immer neuen Vorgaben sei unverhältnismässig gross, verursache unnötige Kosten und dürfe auf keinen Fall weiter zunehmen, so Jauslin. Mehr Informationen im online-Beitrag der Aargauer Zeitung.

Schüler lernen am Reinsdorfer Himmel

fliegendes_KlassenzimmerSpaß alleine ist schön, wenn sich Teamgeist und Disziplin dazu gesellen, kommt man damit hoch hinaus. Berliner Oberschüler machen beim Segelflug-Camp in Reinsdorf den Himmel zum Klassenzimmer. „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…“ Ist sie auch, wissen die Schüler der Berliner Kopernikus-Oberschule spätestens seit dieser Woche. Hoch über Reinsdorf drehen sie in silbrigen Segelflugzeugen ihre Runden. Den Steuerknüppel haben die 14- bis 21-jährigen Mädchen und Jungen dabei selbst in der Hand. 13 Jahre ist es her, dass sich der damalige Schulleiter Bernd Balzer zum ersten Mal mit seiner frischgegründeten Segelflug-Arbeitsgemeinschaft auf den Weg in den Niederen Fläming machte. „Die Idee zur AG kam von den Schülern, die ein Luftbild der Schule in meinem Dienstzimmer gesehen hatten, dass ich selbst geschossen habe“, erzählt der leidenschaftliche Hobbypilot. Das Betteln seiner Schüler, doch auch ihnen den Traum vom Fliegen zu ermöglichen, erfüllte der fliegende Rektor nur zu gerne. Mehr Informationen im online-Beitrag der Märkischen Allgemeinen.

Einmal Fliegen schnuppern

fliegen_schnuppernWie wird man Segelflieger? Wie fühlt sich Fliegen an? Wer alles ums Fliegen und Fliegenlernen erfahren will, hat dazu am 25. und 26. Juni Gelegenheit. Und Flüge zu gewinnen gibt‘s auch… Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr lädt die Luftfahrtvereinigung Greven im Juni zur zweiten Auflage von „Einfach fliegen…“ ein – den Schnuppertagen mit allen Informationen über den Weg in ein Flugzeugcockpit. Am 25. und 26. Juni (Samstag und Sonntag) erklären erfahrene Piloten auf dem Gelände unweit des Flughafens Münster/Osnabrück Grundlagen des Fliegens und den Weg zur erfolgreichen Prüfung als Segel- oder Propellerflugzeug-Pilot. „Die Luftfahrtvereinigung Greven macht den Traum vom Fliegen wahr“, sagt Thorsten Tacke, Vorsitzender des Vereins. Der Club bietet alle wichtigen privaten Segel-, Ultraleicht- und Motorfluglizenzen an. „Diese Ausbildungen sind natürlich anspruchsvoll, denn die Sicherheit steht immer an erster Stelle“, so Tacke. „Wir nehmen jedoch alle Interessenten an die Hand, bilden fundiert aus und vermitteln den Spaß an einem der schönsten Hobbys der Welt.“ Mehr Informationen im online-Beitrag der Westfälischen Nachrichten.

Via Thermikschlauch in die Höhe

AlleinflugEiner von ihnen ist der 15-jährige Marvin Nitsche aus Rosbach, der während des Lehrgangs beim parallel stattfindenden Schulflugbetrieb seine ersten drei Alleinstarts schaffte: „Diesen Moment vergisst ein Segelflieger sein Lebtag nicht mehr, wenn er endlich alleine, ohne den lästigen Ratgeber von hinten, alleine durch die Luft steuert“, sagte Werner Rösch, neben Peter Frisch der erfahrenste der ehrenamtlich arbeitenden Fluglehrer des Vereines. Die Streckenflieger hatten dagegen unter der Anleitung des Landestrainers Peter Eberhardt und Gerd Spiegelberg täglich ein anderes, festgelegtes Ritual: Nach dem gemeinsamen morgendlichen Frühstück um 8 Uhr im Clubheim wurden in einem ausführlichen Briefing zunächst die Flüge des Vortages besprochen, eine Einschätzung des Wetters abgegeben und die Teams gebildet. Gleich der erste Flugtag begann mit sogenanntem Hammerwetter, also idealen thermischen Bedingungen: Stolz konnte Benner beim zweiten Morgenbriefing 5000 Streckenflugkilometer vom Vortag vermelden. Mehr Informationen im online-Beitrag des Usinger Anzeigers.

Von Freudenstadt bis zu den Alpen

Freudenstadt_SegelfliegenEinen Segelflug von Freudenstadt bis in die Alpen hat der Oppenauer Joachim Treier geschafft. In der zweiten Segelflug-Bundesliga trug ihn der Aufwind bis nach Landeck. Zwei Renchtäler Piloten mischen derzeit erfolgreich in der zweiten Segelflug-Bundesliga mit: Joachim Treier aus Oppenau mit dem Duo Discus und Tilman Fuchs aus Willstätt mit dem Discus CS. Die Piloten der Fliegergruppen Renchtal und Freudenstadt fliegen gemeinsam vom Segelfluggelände Musbach aus. Dazu kann sich der Pilot je nach Wetter und Tagesform selbst eine Flugstrecke auswählen und eigenständig oder in Formation mit Kameraden fliegen. Mehr Informationen im online-Beitrag von Baden Online.

Die Windsbraut, die sich noch traut

windsbrautSchon als Kind wurde Ilse Lindemann  mit dem Flieger-Virus infiziert. Als ihre Eltern 1950 aus dem Ostharz nach Milow ins Havelland zogen, entdeckte sie den GST-Flugplatz, wo einst Otto Lilienthal landete und der als ältester Flugplatz der Welt gilt. Mit 15 nahm sie ihre ersten Flugstunden und erwarb 18-Jährig 1961 ihre 1. Segelfluglizenz. Dann war wegen der zwei Kinder 32 Jahre Pause – bis 1996. „Da musste ich nach neuem Recht die Segelfluglizenz noch mal machen“, sagt Ilse. Knapp 500 Flugstunden und 1280 Starts hat sie inzwischen absolviert. Die längste Tour ging über 200 Kilometer von Stölln nach Burg, nach Perleberg und zurück. Und was, wenn man in luftiger Höhe mal muss? „Na wozu gibt’s denn Windeln“, lacht Ilse. Mehr Informationen im online-Beitrag des Berliner Kuriers.