LSV Wipperfürth bildet Nachwuchspiloten aus

segelflug_nachwuchs_ausbildungSeil stramm, das Kommando „Fertig“ an Startleiter Georg Krämer melden, es geht los. Der Rettungsfallschirm sitzt eng, die Spitze des Flugzeugs rast auf die knallrote Winde am Ende des Grüns zu. Im Hintergrund der Kirchturm von St. Anna in Hämmern. Der schneeweiße Rumpf hebt ab und dreht in Richtung Finkelnburg. Doch das Wetter erzeugt nicht genügend Thermik. Zumindest heute nicht. 70 bis 80 Starts benötigen die Flugschüler durchschnittlich, bevor sie das erste Mal alleine abheben dürfen. Zuvor muss auch die Theorie sitzen. Aerodynamik und Sicherheitskunde werden meist in den Wintermonaten gelehrt. Alle angehenden Piloten sind in der Lage, die Wetterentwicklung zu deuten, das menschliche Leistungsvermögen zu bewerten und sind fit im Luftrecht. Rechts-vor-links-Vorfahrtsregeln am Himmel, das gibt es tatsächlich. Mehr Informationen im online-Beitrag der rundschau-online.

Mendener Schüler knipst Fotos in 2800 M.ü.M.

Mendener_FlugschülerZwei Stunden lang ist der Mendener Schüler Noah Saß im Segelflieger über Menden unterwegs. Ein Wetterphänomen hilft ihm die Höhe zu erreichen. Ein seltenes Ereignis sorgte am Tag vor Silvester dafür, dass Segelflieger Noah Saß als Mitglied der Luftsportgruppe Menden diese Bilder schießen konnte: In der enormen Höhe von 2800 Metern fotografierte der 16-jährige Schüler nach eigenen Angaben die Wolken über Lendringsen – von oben. Der Segelflug in so großer Höhe sei nur möglich gewesen, weil an diesem Tag das seltene Wetterphänomen „Welle“ auftrat. Dabei werde starker Südwind von den Gipfeln des Balver Waldes nach oben abgelenkt und sorge damit für steigende Luftmassen in großer Höhe, erklärt Noah Saß: „Für den Wellensegelflug bauten wir noch einmal zwei Flugzeuge auf, obwohl die eigentliche Saison schon zu Ende ist.“ Die Arbeit hat sich sichtlich gelohnt. Mehr Informationen im online-Beitrag von derwesten.de.