In dieser Ausgabe:

Wellenflug im Sauerland

Unser Autor Tim Sirok nimmt Sie mit auf einen spannenden Wellenflug ins Sauerland…. 

Das Sauerland bildet eines unser vielen Mittelgebirge, eignet sich aber aufgrund seiner doch recht großen Ausdehnung hervorragend als Segelflug-Spielwiese. Auch wenn der Hauptkamm entlang des Rothaargebirges auf einer Nordost-Südwest Achse verläuft, nennt man es nicht umsonst das „Land der tausend Berge“. Und es stimmt wirklich, aus der Luft erkennt man ein weit aufgefächertes Hügelterrain. Beginnt man im Norden, gibt es zunächst ein sehr markantes Tal. In der Sohle fließt die Ruhr, welcher es seinen Namen verdankt. 

Das Ruhrtal und darüber hinaus

Das Ruhrtal ist an dieser Stelle, in etwa zwischen den Flugplätzen von Werdohl nach Brilon, auch stets einer der besten Anlaufstationen für Leewellen. Es funktioniert bei den meisten Windrichtungen, auf die ich später noch einmal näher eingehen möchte. So stellt das Ruhrtal häufig einen sicheren Einstieg in das Wellensystem dar, von wo aus die fliegerische Forschung weiter gehen kann. Je nach Windrichtung neigt das gesamte Tal zur Schwingung. Passt es nicht perfekt, so sorgen doch die größeren Erhebungen für Bewegung im System.

Das haben wir doch früher schon gemacht!

„Wellenfliegen im Sauerland, das haben wir doch früher schon immer gemacht!“. Diesen Satz haben wir in den Vereinen, und auf zahlreichen Tagungen bereits oft gehört. Aus Erzählungen decken sich unsere Erfahrungen mit den früheren, wenn auch nur sehr kleinräumig und eher durch Zufall gefundene Wellen, die nicht zielstrebig angeflogen wurden. Leider gab es „damals“ noch keine Aufzeichnungen, geschweige denn moderne Vergleichsportale wie Onlinecontest oder Skylines. Also beginnt unsere Reise ab dem Anfang der 2000er Jahre, wo wenige Piloten immer wieder Vorstöße im Sauerland dokumentiert haben.

Natürlich ist allen bewusst, dass es woanders an solchen Tagen auch gut gehen mag, das „Höher-Schneller-Weiter“-Bedürfnis auch eher gestillt wird. Allerdings gab es eine Hand voll Flieger, die auch gerne das Potential der Heimat ausschöpfen. Jetzt wird es ernst.

Nach vielen Feldversuchen „ins Blaue“ hinein, entlang der geltenden Grundgesetze des Wellenfliegens, kristallisierten sich immer mehr Feinheiten heraus, die eine Prognose und Nutzung von Leewellen im Sauerland leichter werden ließen.

Lesen Sie den gesamten Artikel im aktuellen segelfliegen magazin, Ausgabe März/April