In der aktuellen Ausgabe:

Seit Jahren träume ich davon einmal die gesamten Alpen von den ersten Bergen im Osten, bis zu den weiten Ebenen westlich Vinon-sur-Verdon in einem einzigen thermischen Flug mit der Libelle abzufliegen. Einige Sondierungsflüge zeigten immer wieder, dass dieses Ziel bei passendem Wetter und zur passenden Jahreszeit durchaus erreichbar ist. Mein letzter diesbezüglicher Vorstoß war ein Wandersegelflug von Innsbruck nach Puimoisson mit der LS1 am 26.08.2016 gewesen, bei dem ich aber aufgrund der stabilen Warmluft im Osten aber erst um 13:00 effektiv abfliegen konnte. Als ich dann am Montag den 24.06.2019 im Büro wieder einmal routinemäßig ins Wetter schaute, dachte ich noch: „schade das kommenden Donnerstag der vormittags bei uns so gut beginnt dann gegen Abend im Ostalpen Baden geht“. Mit verschiedenen Leuten hab ich diesbezüglich noch hin und her geschrieben – eingeschätzt wie lange es wohl halten wird, bis die hohe Labilität zu verbreiteten Schauern führen wird. Alles drehte sich wie üblich um Zielrück- oder Dreiecks- Strecken doch eine späte Wende im Westen erschien einfach sehr riskant für uns wenige letzte unmotorisierten Mohikaner. Dennoch erschien der Tag zu gut, um ihn ungenutzt verstreichen zu lassen. „..doch eigentlich müsste man so ein Wetter ja ganz anders nutzen“ hab ich dann irgendwann geschrieben. Präfrontal labilisierende Warmluft mit einer kräftiger Nordwest Strömung Ende Juni. Das ist ein Westalpentag, der nachmittags dort eine hohe Basis verspricht. Die Zeit die es braucht bis der Westen so richtig in Schwung kommt – Warmluft braucht bekanntlich etliche Stunden Einstrahlung um dann erst am Nachmittag im Hochgebirge große Basishöhen und starke Steigwerte zu entwickeln – rennt dafür im Osten… „Bring mich nicht auf blöde Ideen“ war dann einer meiner letzten Kommentare mit dem ich mich noch ein letztes Mal versucht habe davon zu stehlen. Doch es war zu spät, die Gedanken ließen mich nicht mehr los….

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