G7-Gipfel: Flugverbot sogar für Gleitschirme

g7_elmau_flugverbot15 Autominuten sind es von Krün (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) bis zum Schloss Elmau, wo am 7. und 8. Juni der G7-Gipfel stattfindet. Fälle wie der des Königsdorfer Segelfliegers verdeutlichen: Die Bundesregierung setzt alles daran, um vor dem Treffen der sieben Staatschefs auch das minimalste Gefahrenpotenzial zu zerstreuen. Bis zu 15 000 Polizisten sollen rund um den Gipfel im Einsatz sein. Viele von ihnen werden an den beiden Tagen in der Luft sein: Die Hubschrauberstaffel der Bundespolizei befördert Merkel, Obama und Co. direkt vor die Pforten des Schlosses. Vor allem aber sind Helikopter und andere Maschinen am Himmel, um sicherzugehen, dass sich dort niemand anderes tummelt. Das Bundesverkehrsministerium hat ein komplettes Flugverbot erlassen. Es reicht von Ingolstadts Norden über München bis zur österreichischen Grenze. Und es betrifft alle, die nicht nach Instrumenten, also „auf Sicht“ fliegen. Damit sind nicht nur Segel-, Gleitschirm- und Drachenflieger gemeint, sondern auch sogenannte „unbemannte Luftfahrtsysteme“. Drohnen zum Beispiel. Mehr Infos in diesem und jenem Beitrag des Merkur.

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