Trainingslager der Frauen-Nationalmannschaft

Gute Laune, gutes Team, Fairness, Hilfsbereitschaft – so lautete das einhellige Fazit am Abend des 1. Mai. Die Segelflug-nationalmannschaft der Frauen hatte sich am langen Wochenende vor dem 1. Mai zum Trainingslager auf dem Flugplatz Landau-Ebenberg eingefunden. Schwierige Wetterbedingungen machten das Segelfliegen allerdings nicht ganz einfach. Doch nachdem der erste Tag nach einer AAT ins Kraichgau mit einer kollektiven Außenlandung oder Motorzündung endete, ein weiterer Tag mit 2 Stunden lokaler Warmluftthermik bis 500 m verging, wurden die Pilotinnen am 1. Mai mit einer herrlichen Kaltluftwetterlage belohnt. Über den Odenwald im Osten führte die Strecke schließlich nach Westen in den Pfälzer Wald. Mit 3 Stunden und knapp 300 km war der Tag sicher nicht ausgereizt, aber aufgrund der anstehenden Heimreise am Abend wurde die Landung in Landau für ca. 17 Uhr geplant (und eingehalten). Klassenweise wurde mit Trainer im Team geflogen, wobei ein Schwerpunkt des diesjährigen Trainings auf der Kommunikation lag. Karin Wiesenthal, im Berufsleben als erfolgreiche Coach und Mediatorin, im Hobby als engagierte Segelfliegerin und Fluglehrerin aktiv, begleitete die Nationalmannschaft in Theorie und Praxis. Zunächst ging es im Vortrag und anschließender lebhafter Diskussion um mentale Resilienz (die Fähigkeit, mit Stress umzugehen) und mögliche, daraus resultierende Kommunikationsprobleme. Beim Fliegen beobachtete Karin aufmerksam die Kommunikation der einzelnen Teams und gab ein Feedback zur Umsetzung der vorab besprochenen Strategien. Hier ist für alle Segelflieger sicher noch ein breites Betätigungsfeld zu sehen!

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