In den GPS-Empfang gefunkt?

KönigsdorfAufgrund des G 7-Gipfels waren Teile des Königsdorfer Flugreviers Sperrgebiet. Am Sonntag waren jegliche Flüge vom Heimatflugplatz aus verboten. Somit mussten die Piloten sämtliche Wertungen am Samstag einfliegen. Das Doppelsitzer-Team Thomas Wolf/Armin Behrendt machte sich nach Südwesten auf. Zunächst ging’s am Tagungsort Schloss Elmau vorbei in Richtung Lechtal und weiter bis ins Rheintal zum Oberalp-Pass. Der Schnitt lag bei 89,6 Kilometern in der Stunde, das war am Ende die schnellste Königsdorfer Wertung. Mit 91,8 Stundenkilometern war Werner Kerzendorf zwar etwas schneller. „Allerdings gab es mit dem GPS-Logger, der die Flüge dokumentiert, ein technisches Problem, so dass Werners Flug leider nicht gewertet werden konnte“, ärgert sich SFZ-Sprecher Mathias Schunk. Da dies kein Einzelfall war, glaubt man in Königsdorf, dass die Behörden im Zuge des Politgipfels die GPS-Signale manipuliert haben, um Drohnenangriffe zu verhindern. Nach Beendigung des G 7-Gipfels erwartet die Königsdorfer Piloten das nächste Ungemach: Von gestern bis Sonntag ist aufgrund der Bilderberg-Konferenz in Telfs der Luftraum erneut großräumig gesperrt. Zwar darf das SFZ vom heimischen Flugplatz aus starten. Aber bereits die Thermik an der Benediktenwand ist für die Königsdorfer nicht nutzbar. Mehr Infos im Artikel des Merkur.

Schreibe einen Kommentar