„Ich hoffe, Sie sind stabil?“

Segelfliegen_WiesbadenVor dem Start prüft Pilotin Nadine Bremser die Funktionstüchtigkeit der doppelsitzigen ASK 13. Nachdem ich mit meinem Fallschirm vertraut gemacht worden bin, beschleunigt uns eine Seilwinde auf einhundert Stundenkilometer – wir können auf 300 Metern Höhe eine kurze Platzrunde fliegen. Danach lassen wir uns noch einmal per Schleppflug auf gut 600 Meter hochziehen. Es stellen sich ein traumhafter Blick über das Land und eine angenehme Gelassenheit ein. „Hier geht es richtig hoch“, freut sich Nadine Bremser, als sie Thermik findet. Die Aufwinde tragen uns 300 Meter hoch und locken sofort auch einen weiteren Segelflieger an. So kann ich mich von der Funktionsfähigkeit des Kollisions-Vvermeidungssystems überzeugen, das uns mit lautem Piepen auf das andere Flugzeug hinweist. Nach gut zwanzig Minuten hat uns die Erde dann wieder. Das verrät mir zumindest der Blick auf die Uhr, denn die Zeit ist buchstäblich wie im Flug vergangen. Meine Pilotin könnte auch sofort wieder abheben, während ich nicht undankbar dafür bin, in der Fliegerhalle von meinem Abenteuer zu berichten. Das Gefühl der Schwerelosigkeit lässt einen nicht mehr los, wenn man es einmal erlebt hat. Mehr im Bericht des Wiesbadener Tagblattes.

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