Disteln für Piloten

Disteln_für_PilotenÜber gute Wetterbedingungen konnten sich die Teilnehmer des 14-tägigen Fluglagers der Segelflieger vom Sportfliegerclub Ehingen am Schlechtenfelder Hang freuen. Zum Abschluss des Fluglagers erreichten mit Dietmar Denk und Richard Fischer zwei Flugschüler ein ganz besonderes Ziel: Sie flogen zum ersten Mal ohne ihre Fluglehrer. Fred Oppitz, der Vorsitzende des Segelfliegerclubs, nahm die obligatorische Fliegertaufe vor. Alle Gratulanten durften den Flugschülern einen Klaps auf das nasse Hinterteil geben. Das soll, so sagen alte und erfahrene Piloten, das Gefühl für die Thermik fördern. Danach gab es einen ganz besonderen Blumenstrauß, bestehend aus Disteln. Diese sollen – zur Verfeinerung der Motorik der Hände – zur perfekten Steuerung des Flugzeuges beitragen. Fast 20 Piloten nahmen an dem Lager teil. Ziel war es, das gute Wetter ausgiebig zu nutzen, damit die Flugschüler rascher mit ihrer Ausbildung vorankommen. Die erfahrenen Segelflieger nutzten die Tage für ausgiebige Streckenflüge in den Schwarzwald, ins Alpenvorland und über die Schwäbische Alb. Einige Piloten konnten die vorhergesagte Thermik für lange Streckenflüge nutzen und kamen erst am späten Abend wieder nach Schlechtenfeld zurück. Die Fluglehrer Fred Oppitz, Sören Rust, Dietmar Fremdling und Wolfram Fremdling waren fast pausenlos im Einsatz, um ihren vier Flugschülern das nötige Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben.  Mehr Im Bericht der Südwest-Presse.

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